Kontakt nach Bundesländern
Auszeichnung
Medaille-Kurt-Alphons-Jochh

Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille
Pressebericht

Herzlich willkommen bei NEA,
dem Netzwerk Epilepsie und Arbeit!


Zum Glück hat der 33-jährige Förster bereits sein Auto verlassen, als er seinen ersten epileptischen Anfall mit Sturz und Bewusstseinverlust erleidet. Seine Kollegin setzt gleich einen Notruf ab. Im Krankenhaus wird eine Platzwunde am Kopf versorgt. Die Neurologin spricht dem Erkrankten ein Fahrverbot aus. „Können Sie dann überhaupt noch als Förster arbeiten?“ fragt der Vorgesetzte.


Bei solchen Fragen können sich epilepsiekranke Arbeitnehmer, Arbeitgeber, Betriebsärzte, Neurologen, Rehabilitationsberater und weitere beteiligte Experten an das Netzwerk Epilepsie und Arbeit (NEA) wenden.

Betriebe sind für die Sicherheit am Arbeitsplatz verantwortlich. Daher unterstützt Ihr NEA-Fachteam Arbeitgeber dabei, die konkreten beruflichen Einsatzmöglichkeiten epilepsiekranker Menschen am Arbeitsplatz zu erörtern. In erster Linie müssen anfallsbedingte Selbstgefährdungen oder Fremdgefährdungen ausgeschlossen werden.

Auf Anfrage nimmt Ihr NEA-Fachteam an einem „runden Tisch“ im Betrieb sowie an einer Arbeitsplatzbegehung mit den verantwortlichen Fachleuten teil. Ziel der Mitberatung ist es, epilepsiebedingte Arbeitsunfälle wirksam zu vermeiden.

Auf Wunsch informiert NEA dabei Vorgesetzte und Mitarbeiter über die Krankheit Epilepsie, über Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie über Richtlinien und Haftungsfragen.

Bei Bedarf verweist Ihr NEA-Fachteam auf die Träger der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, zum Beispiel wenn ein Antrag auf medizinische oder berufliche Rehabilitation sinnvoll scheint oder wenn geeignete Umschulungs- oder Qualifizierungsmaßnahmen geprüft werden sollten. Bei Vorliegen einer Schwerbehinderung oder Gleichstellung verweist NEA auf die notwendige Beteiligung des zuständigen Integrationsamtes.

Nach eingehender fachlicher Beratung gelingt es häufig, bestehende Arbeitsverhältnisse zu erhalten. Bei Fragen zur Epilepsie und Arbeit können Sie sich an das für Sie zuständige regionale Fachteam wenden. Dieses informiert Sie fachkundig.

 

Das für Sie zuständige Fachteam finden Sie unter der Rubrik Kontakt nach Bundesländern / Bundesländer.

Wichtiger Hinweis: 2015 ist die neue DGUV Information 250-001 erlassen worden, diese regelt die berufliche Beurteilung bei Epilepsie und nach erstem epileptischem Anfall (siehe "Download" in der Menuleiste).

Hinweis: Wegen der besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage auf die Nennung beider Geschlechter verzichtet und nur die männliche Form benutzt.

 

 

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